#traudichmeer

Mehr als jedes 5. Kind in Deutschland wächst in Armut auf. 

Bei jedem 4. Schulkind sind bereits psychische Auffälligkeiten dokumentiert.

Die Coronakrise hat die psychischen Belastungen sowie den Bewegungsmangel bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland noch einmal verstärkt. Deshalb haben wir es uns zum Ziel gesetzt 2021 noch Meer jungen Menschen zu ermöglichen, fit zu werden und sich auf’s Board und in die Wellen zu stürzen.

2020 war eine echte Monsterwelle. Eine Wasserwand die uns alle nach unten gedrückt hat. Jetzt ist es Zeit wieder aufzutauchen, zurück aufs Brett, nach vorne schauen!

Mit wirmachenwelle haben wir es uns zum Ziel gesetzt 100 Kindern und Jugendlichen im Jahr 2021 fit zu machen und im Rahmen von 4 Surfcamps  auf’s Brett zu bringen.

Engagier auch du dich jetzt für die nächste Generation: Trau dich Meer – Spende Meer!

WIE DU HELFEN KANNST

TRAU DICH JETZT MEER

SPENDE STATT SCHENKE!

Wer noch auf der Suche nach einem nachhaltigen, umweltfreundlichen und sportlichen Weihnachtsgeschenk ist, findet bei uns genau das richtige.
Bei geschlossenen Geschäften kannst du jetzt deine guten Vorsätze endlich anpacken und im Namen eines Familienmitglieds oder eines/r Freund*in eine Spende tätigen. So verhilfst du einem jungen Menschen zu einer besseren Zukunft und verschenkst Freude gleich doppelt.

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Was passiert mit meiner Unterstützung?

WAS PASSIERT MIT MEINER UNTERSTÜTZUNG?

Transparenz ist uns bei wirmachenwelle und unserer Arbeit sehr wichtig. Deshalb wollen wir dir genau erklären, wofür wir deine Spende benötigen. Bevor die verschiedenen Projekte von Surf´s Up bis Wellenzimmer in die Tat umgesetzt werden können, benötigen wir allerlei Equipment, qualifizierte Trainer/innen und den Zugang zu diversen Sportstätten. So fließen ein Teil der Spenden beispielsweise in den Kauf von Longboards oder das Anmieten einer Schwimmbahn. Es ist uns auch eine Herzensangelegenheit ausgebildete Trainer/innen fair zu bezahlen – so trägst auch du zu gerechten Arbeitsbedingungen bei. Die reinen Projektkosten für ein Kind belaufen sich z.B. auf circa 600€ im Jahr. Inkludiert sind hier alle Workshops in der Vorbereitungszeit, das Surfcamp, Transport- und Materialkosten.

Mit einer Investition in die nächste Generation ist dein Geld gut aufgehoben.

Erfahre hier mehr über unsere Projekte

Transparenz ist uns bei wirmachenwelle und unserer Arbeit sehr wichtig. Deshalb wollen wir dir genau erklären, wofür wir deine Spende benötigen. Bevor die verschiedenen Projekte von Surf´s Up bis Wellenzimmer in die Tat umgesetzt werden können, benötigen wir allerlei Equipment, qualifizierte Trainer/innen und den Zugang zu diversen Sportstätten. So fließen ein Teil der Spenden beispielsweise in den Kauf von Longboards oder das Anmieten einer Schwimmbahn. Es ist uns auch eine Herzensangelegenheit ausgebildete Trainer/innen fair zu bezahlen – so trägst auch du zu gerechten Arbeitsbedingungen bei. Die reinen Projektkosten für ein Kind belaufen sich z.B. auf circa 600€ im Jahr. Inkludiert sind hier alle Workshops in der Vorbereitungszeit, das Surfcamp, Transport- und Materialkosten.

Mit einer Investition in die nächste Generation ist dein Geld gut aufgehoben.

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Der Hintergrund unserer Arbeit

Der Hintergrund unserer Arbeit

Psychische Belastungen und Erkrankungen gelten als größte gesundheitsbezogene Herausforderung des 21. Jahrhunderts.  Jede/r 5.  in Deutschland erlebt bis zum seinem 18. Lebensjahr eine depressive Phase. Diese Situation wird durch die aktuelle Coronakrise extrem verstärkt. Die Versorgungslage ist auch in Deutschland lückenhaft und es bedarf dringend innovativer Ansätze und einer Weiterentwicklung von Therapiemöglichkeiten.

Dabei rücken Sport- und Bewegungsprogramme immer mehr in den Fokus. Studien zeigen, dass vor allem Sport in der Natur einen positiven Effekt auf die mentale Gesundheit hat. Es kommt zu einer Reduktion von Anspannung, Ängsten und Depressionen. Kommt das Element Wasser dazu wird diese Wirkung noch einmal verstärkt. Gerade das Meer hilft Stress abzubauen, entspannt und ruft positive Gefühle hervor. Surfen als sensorisches Erlebnis fördert Resilienz, es hilft Beziehungen aufzubauen und Vertrauen in sich selbst und andere zu entwickeln. Das Meer wird damit zum Therapieort ohne Wartezimmer!

Erfahre hier mehr über unseren Ansatz

Psychische Belastungen und Erkrankungen gelten als größte gesundheitsbezogene Herausforderung des 21. Jahrhunderts.  Jede/r 5.  in Deutschland erlebt bis zum seinem 18. Lebensjahr eine depressive Phase. Diese Situation wird durch die aktuelle Coronakrise extrem verstärkt. Die Versorgungslage ist auch in Deutschland lückenhaft und es bedarf dringend innovativer Ansätze und einer Weiterentwicklung von Therapiemöglichkeiten.

Dabei rücken Sport- und Bewegungsprogramme immer mehr in den Fokus. Studien zeigen, dass vor allem Sport in der Natur einen positiven Effekt auf die mentale Gesundheit hat. Es kommt zu einer Reduktion von Anspannung, Ängsten und Depressionen. Kommt das Element Wasser dazu wird diese Wirkung noch einmal verstärkt. Gerade das Meer hilft Stress abzubauen, entspannt und ruft positive Gefühle hervor. Surfen als sensorisches Erlebnis fördert Resilienz, es hilft Beziehungen aufzubauen und Vertrauen in sich selbst und andere zu entwickeln. Das Meer wird damit zum Therapieort ohne Wartezimmer!

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Meer Einblicke in die Arbeit von wirmachenwelle und die Themen, die uns bewegen.

INTERVIEW #1
1. Stell dich bitte kurz vor
Ich bin Bettina und arbeite als Psychologin mit Kindern und Jugendlichen in einer Klinik in Freiburg zusammen.
Seit ungefähr einem Jahr bin ich ehrenamtlich bei wirmachenwelle. Gemeinsam setzten wir 2021 ein Surftherapie Projekt um

 

2. Welche Auffälligkeiten siehst du bei Jugendlichen in der Coronakrise?

Die Krise wirkt sich bei jungen Menschen auf ganz unterschiedliche Bereiche aus. Abgesehen von den negativen Auswirkungen durch das Virus selbst machen sich die Jugendlichen beispielsweise viele Sorgen um Familienangehörige oder Freunde und entwickeln Ängste. Das andere ist, dass durch die coronabedingten Einschränkungen das Wohlbefinden der Kinder stark beeinträchtigt wird. Sie können sich nicht mehr mit Freunden treffen, keine Hobbys verfolgen und dadurch einfach viele positive Erlebnisse im Alltag nicht machen.

 

3. Warum Surftherapie?

Aus meiner Sicht können durch die Verknüpfung von therapeutischen Elementen mit dem Surfen sehr gute Effekte erreicht werden. Aus eigenen Erfahrungen kann ich sagen, dass es wahnsinnig wirksam ist. Sowohl in der Prävention als auch in der Behandlung von psychischen Auffälligkeiten. Dazu gibt es sogar inzwischen auch Studien, die die Effekte belegen können. Allgemein denke ich, dass es für die meisten nachvollziehbar ist, dass sich Sport positiv auf die Psyche auswirkt und inzwischen ist die Forschung auch schon so weit, dass man erkennt das die Wirkung stärker ist, wenn der Sport in der Natur ausgeübt wird.

 

4. Warum sollte man deiner Meinung nach wirmachenwelle unterstützen?

Neben meiner eigenen Überzeugung beim Thema Surftherapie finde ich es sehr motivierend mitzuerleben wie sehr sich das kleine Team für die Sache einsetzt, um vielen Kinder- und Jugendliche die Teilnahme am Programm zu ermöglichen. Mit der Vision erreichen sie stets mehr Menschen und die Entwicklung in den vergangenen 3 Jahren war großartig.

 

5. Fällt dir grade ein positives Erlebnis ein, dass du selbst mit Sport gemacht hast?

Da fallen mir mehrere ein:) Beim Surfen aber speziell, dass ich dadurch neue Länder kennengelernt habe, in die ich so nie gekommen wäre. Zudem habe ich viele inspirierende Bekanntschaften durch den Sport gemacht, die mein Leben bereichert haben.  Außerdem mache ich immer wieder die Erfahrung, dass Menschen die Surfen offen, freundlich und kommunikativ sind. So ist es immer leicht Freundschaft zu schließen und gemeinsame positive Erlebnisse zu teilen.

 

6. Wie können wir in der Quarantäne helfen?

Ich denke dass es in dieser Zeit gut tut, wenn man feste Aktivitäten über den Tag verteilt hat. Auch zu festen Uhrzeiten Verabredungen (online) wahrnehmen. Beispielsweise gemeinsame Sporteinheiten über Videocall halten. Mann kann natürlich auch so Übungen machen, die einen langfristig auf das Surfen vorbereiten. Durch Liveschaltungen verliert man auch nicht die persönliche Interaktion und hält den Kontakt.

“Er konnte seine Sicht auf die Welt und somit auch auf sich selbst ändern und Herausforderungen annehmen.”

Surfen heilt

Sven, der 13-jährige, kleine, blonde Junge, saß zu Beginn der Portugal Reise bei wirklich jeder Aktivität aus Versagensangst, weinend in der Ecke. Den Wetsuit anziehen? Unmöglich und viel zu viel. Ins Wasser gehen? “Ne das kann ich nicht”. Gut zureden machte die Situation meist noch schlimmer.
Der Berg schien zu steil für Sven und aufgeben sah er als einzige Option.

Was hat letztlich dazu geführt, dass auch er vergnügt auf seinem Board im Wasser stand? Es war der Mix  – wenn man einer ganzen Gruppe voll Jugendlicher dabei zusieht, wie sie im Meer lachend von den Wellen überrollt werden und trotzdem ihr weiterhin ihr Glück versuchen und aufs Surfbrett springen, macht das neugierig. Sven ist immer wieder zum Meer gelaufen, hat beobachtet und Sand ins Wasser geworfen, manchmal sogar das Meer angebrüllt. Sein Surflehrer Miguel hat ihm lange dabei zugeschaut und dann angefangen mit ihm zu spielen, die beiden haben sich der neuartigen Situation Stück für Stück spielerisch genähert, bis die Angst vergessen war.
Mit anderen Menschen an einem anderen Ort zu sein und positive Erfahrungen zu machen, war für Sven ein Schlüsselerlebnis. Er konnte seine Sicht auf die Welt und somit auch auf sich selbst ändern und Herausforderungen annehmen. Anders als im Sprichwort „So wie man es in den Wald ruft, kommt es auch zurück“, verschluckt der Ozean die Wut mit jeder Welle und ist kein Gegner.

Surfen (wird es richtig bereitgestellt) kann einem Freiheit schenken. Die Freiheit im Wasser man selbst zu sein und seine Fähigkeiten in Ruhe auszutesten. Die Freiheit, die negativen Gedanken loszulassen und die Erfolgserlebnisse anzunehmen. Die Freiheit frei zu sein, fernab von gesellschaftlichem Druck, die  Chance sich durch diesen besonderen Sport selbst besser kennen und schätzen zu lernen ist Teil der Erfolgsrezepts von wirmachenwelle.

MEER STIMMEN

Sich zu trauen bedeutet für jede/n etwas anderes. Welche Erfahrungen können Profis mit uns teilen? was haben sie sich auf dem Weg zum Erfolg getraut? Wir haben nachgefragt:

Zu lernen, wie man um Hilfe bittet und wie man Hilfe annimmt, aber auch, wie man anderen hilft, ist eines der grundlegendsten Dinge im Leben.

Maya GabeiraProfi Big-Wave-Surferin und Weltrekordhalterin für die größte Welle

Es gibt so viele Take Offs im Leben, in allen Bereichen. Für mich persönlich ist das Interessante etwas Neues zu lernen, neue Erfahrungen zu machen, immer wieder meine Grenzen neu zu stecken, neu zu definieren und dabei zu versuchen diese auszureizen und zu überschreiten – das ist es, was mich persönlich am meisten antreibt. Es wird nie aufhören. Ich glaube, es ist wichtig, dass wir in unserem Leben immer weiter Ziele haben und nie ankommen, weil Lernen eines der schönsten Dinge auf dieser Welt ist.

Sebastian SteudtnerProfi Big-Wave Surfer und Mitgründer wirmachenwelle e. V.

You got to accept who you are and look at yourself in the mirror and see the positives and that’s what’s going to give you security. It’s that personal auto analysis in a positive way. We all have problems, we all have defects, no one of us is perfect but all of us have a lot of positives and that’s what gives you security.

Nic von RuppProfi Big-Wave-Surfer

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